Fairtrade-Town Witten wächst: 37 Geschäfte, 11 Gastronomien und 11 Weitere machen mit

Witten bleibt für weitere zwei Jahre Fairtrade-Gemeinde! Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V., hat Witten nach eingehender Prüfung bestätigt, dass alle Kriterien der Kampagne Fairtrade Town weiterhin erfüllt sind und die Titelerneuerung bestätigt. Die neue Urkunde ging jetzt im Büro der Bürgermeisterin ein.

„Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Gemeinde Witten eine Vorreiterrolle ein“, schreibt Overath.  Dies setze ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt. Fairtrade-Gemeinde ist Witten bereits seit dem 25. November 2015. Bürgermeisterin Sonja Leidemann liegt das Thema sehr am Herzen: „Es geht darum, die Lebenssituation von benachteiligten Kleinbauern und Arbeitern durch gerechteren Handel zu stärken.“ Dazu gebe es bestimmte Standards wie z. B. feste Mindestpreise, die die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken, das Verbot von Zwangsarbeit und ausbeuterischer Kinderarbeit und Umweltstandards, die den Gebrauch von Pestiziden und Chemikalien einschränken und gentechnisch veränderte Saaten verbieten.

Die Verantwortung liegt beim Konsumenten

Um Fairtrade-Gemeinde zu werden, müssen mindestens 20 Geschäfte, zehn  Gastonomiebetriebe, eine Schule und ein Verein mitmachen. „Die geforderten Zahlen richten sich nach der Einwohnerzahl einer Stadt“ erklärt Stephanie Fröhling von der Stabsstelle für Integration, Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften (Tel. 02302 / 581-1012; E-Mail: integration(at)stadt-witten.de).

Über weitere Mitstreiter, die dem guten Beispiel folgen, würde sie sich sehr freuen. „Das klappt aber nur, wenn sich auch die Konsumenten verantwortungsvoll verhalten und wenigstens hin und wieder mal bereit sind, für die gute Sache einen etwas höheren Preis zu akzeptieren“, sagt Stephanie Fröhling. „Unser ‚Netzwerk Eine Welt‘ freut sich über das ständig wachsende Interesse vieler Wittener-/innen, die durch den Kauf oder Verkauf fairer Produkte die Arbeits- und Lebensbedingungen ärmerer Menschen im globalen Süden verbessern. Das ‚Netzwerk Eine Welt‘ wird insbesondere unterstützt durch das große Engagement des Ardey-Hotels und des Vereins Fairbunt e.V., der im Weltladen Witten in der Beethovenstraße 7 ausschließlich faire Waren anbietet.

Wer die Kampagne Fairtrade Town unterstützen möchten, kann sich auch an Frau Silvia Urban  urban(at)ardey-hotel.de oder Herrn Wolfgang Schneider schneider.c-w(at)web.de wenden.

 

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